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Mit einem Lernroboter spielend Technologie begreifen

Erhalten Kinder durch Lernroboter eine bessere Medienkompetenz?

Lernroboter vereinen zwei enorm wichtige Dinge: Lernen und Spielen. Grundlegend ist eine der wichtigsten Gaben unserer Kinder ihre Fantasie. Neben extern bezogener Quellen wie Musik, Büchern und anderen Geschichten gibt es ein weiteres intuitives Werkzeug, welches sich Kinder ganz von allein zur Entfaltung der eigenen Fantasie zu Nutze machen: Das Spielen. Denn Spielen macht nicht nur Spaß und ist allein dem hedonischen Trieb eines Menschen zuzuschreiben. Sondern es heißt besonders im Kindesalter auch Lernen. Lernroboter schaffen es, beides zu verbinden.

Nichtsdestotrotz sehen sich Eltern immer früher mit einer Frage konfrontiert: Wann und in welchem Maße soll das eigene Kind an den Umgang mit Informations- und Unterhaltungsmedien herangeführt werden? Medienkompetenzen bilden sich in unserer Gesellschaft immer früher aus. Durch sozialen Druck und Kontakt mit Medien in Kindergärten und Grundschulen entstehen komplexe medienpädagogische Fragestellungen. Viele Eltern befürchten einen zu frühen Umgang mit Medien und verzerrte Werte und Verhaltensweisen durch Smartphones und Co. Im Kontrast dazu stehen Geschichten wie die eines 4-jährigen Kindes, das seiner eigenen Mutter das Leben rettete, indem es via Sprachsteuerung eines Iphones den Notruf alarmierte.
Lernroboter
PPO pixabay; user: tookapic

 

Mit einem Lernroboter MINT-Themen spielerisch erfahren

Frühe Medienkompetenz bei Kindern ist immer dann wertvoll, wenn sie dadurch in der Lage sind, von ihrer Fantasie Gebrauch zu machen. Spielzeuge, die immens zur Förderung der Fantasie beitragen können, sind Lernroboter. Offen gestaltete Konzepte zur Interaktion ermöglichen Kreativität, eine hürdenfreie Erfahrung und Neugier im Umgang mit Technik und Medien. Nicht zuletzt die Initiative Roberta – Lernen mit Robotern des Frauenhofer Instituts beweist den Chancenreichtum von Lernrobotern. Die stark von der Bundesregierung geförderte Initiative sollte vor allem bei Mädchen das Interesse an den sogenannten MINT-Ausbildungen in mathematisch-naturwissenschaftlichen Feldern wecken. In Deutschland herrscht noch immer Fachkräftemangel auf diesem Gebiet. Im europäischen Vergleich liegt die Zahl der Absolventen in diesen Fächern im unteren Durchschnitt.

Wie können Lernroboter unseren Kindern helfen?
Mit Robotern zu spielen macht in erster Linie Spaß. Gleichzeitig brechen speziell für Kinder entwickelte Lernroboter die Komplexität ihrer Konstruktion auf eine vereinfachte Schnittstelle herunter. Stufenweise werden so technische Grundlagen spielend vermittelt. Je nach Alter, Fähigkeiten und Neugier bieten verschiedene Lernroboter unterschiedliche Möglichkeiten zum Ausprobieren und Testen: Konstruktion und Mechanik, Programmierung oder Elektrotechnik sind Bereiche, die Kindern durch Lernroboter vorgestellt werden können. Somit macht der spielerische Ansatz macht es Kindern oft leichter, sich für diese Thematiken zu begeistern. Dabei entsteht von ganz allein ein Produkt aus Neugier und Fantasie: Faszination für Technik.
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